Analyse – Beratung – aktive Betreuung

1. Zielgruppe

Branchenkenntnisse und Erfahrung sind die wesentlichen Voraussetzungen für eine effektive und vertrauensvolle Unterstützung. Daher konzentriert sich unsere Unterstützungsleistung auf:
  • Inhabergeführte Industriebetriebe (bis 250 Beschäftigte)
  • Handwerksbetriebe ab 10 Beschäftigten
  • Dienstleister wie Ingenieurbüros, Agenturen, private soziale Einrichtungen, Handel

2. Unterstützungsleistung

Die effektivste Unterstützung können wir leisten wenn wir eingebunden werden, sobald der Inhaber sich erstmalig mit dem Thema ernsthaft beschäftigt. Also nicht der „5 Minuten vor 12“-Ansatz.

Bei unserer Vorgehensweise unterscheiden wir, ob es um

  • eine interne Weitergabe geht (Übergabe an Familienmitglied oder Beschäftigten)
  • eine externe Weitergabe geht (Verkauf an Investor oder externen Nachfolger)

Schwerpunkte der Unterstützungsleistung

Primär das „Schmücken der Braut“ und weniger die „Durchführung der Hochzeit“ stellt die Intention unsere Leistung dar. Dazu zählen:
  1. Phase 1   Dauer ca. 6 Tage = Abstimmung der Zielsetzung mit dem Inhaber zu seinem Wunsch bezüglich der Art der Weitergabe (intern oder extern). Anschließende Erstaufnahme der aktuellen Unternehmenssituation (Stärken und Schwächen).
  2. Phase 2    Dauer ca. 12-15 Tage = Abstimmung der aus Phase 2 entwickelten Handlungsempfehlungen bezogen auf Aufwand und Nutzen.
    Aktive Unterstützung bei der Umsetzung erster Maßnahmen sowie Schaffen von Grundlagen zur weiteren Optimierung.
  3. Phase 3   nach Zeitbudgets = Implementierung wichtiger Instrumente und Methoden sowie Schulung der Verantwortlichen.
  4. Phase 4   nach Zeitbudget = Optional: Operativer Einbezug in Form des Interimsmanagements bei weiterer Umsetzung von Maßnahmen sowie der aktiven Zielentwicklung.  
  5. Phase 5   nach Zeitbudget = Nach Übergabe an Nachfolger: Training und Coaching des Nachfolgers und der internen Schlüsselpersonen. 
  6. Phase 6      gemäß Beratungsvertrag = Aktive Unterstützung des Nachfolgers. 
  7. Beziehungsmanagement = Weitere Optimierung und externer Support des Unternehmens durch das Expertenteam.
Fischer Effizienzberatung

Vorgehen (Phase 1)

Spezifische Analyse bezogen auf Stärken, Schwächen, Potenziale und Risiken sowie transparente Darstellung der Ergebnisse zu den einzelnen Ressourcenbereichen des Unternehmens und bezogen auf die Grundlagen des Managements (Managementthemen)
  1. Markt  - u.a. Analyse der Marktanforderungen seitens Gesetzgeber, Kunden, Lieferanten (Kontext des Unternehmens) und deren Auswirkung auf die aktuelle und zukünftige Organisation. Sofern auf Basis verfügbarer Daten möglich: Analyse der Absatzmarktentwicklung als Grundlage der Ertragsvorschau unter Beachtung von Markt- und Wettbewerbseinflüssen, der Personalentwicklung als Grundlage der kapazitiven Umsatzplanung und der Zulieferleistungen als Grundlage der diesbezüglichen Kostenentwicklung  
  2. Leistungen & Angebote - Analyse der aktuell erbrachten Leistungen in Bezug auf deren Anteil an der Wertschöpfung, am Ertrag und am Umsatz sowie zur Ermittlung von Potenzialen. Bewertung ggf. auf Basis der Grundsätze des Marketings (Stichwort Marketingmix).
  3. Betriebs-Knowhow und Personal - Transparente Darstellung der aktuellen Personalsituation bezogen auf Rollen, Verantwortlichkeiten, Befugnisse und Kompetenzen im Sinne der Prozessverantwortlichen. Ausarbeitung eines Stärken-Schwächenprofils sowie einer Prognose im Sinne der Personalentwicklung. Ausarbeitung der personalbezogenen Kosten als Grundlage der Ertragsvorschau.  
  4. Unternehmen, Organisation und Inventar - Ausarbeitung eines Stärken-Schwächenprofils bezogen auf die Themengebiete sowie Ausarbeitung von Kosten-, Inventar-, Investitionsplänen als Grundlage der Ertragsvorschau. Ausarbeitung eines Modells zur Berechnung von dynamischen Verrechnungssätzen als Basis der Potenzialbewertung und Grundlage eines betrieblichen Controllings. 
  5. Wirtschaftlichkeit und Finanzen -  Ausarbeitung aller notwendigen Wirtschaftsdaten unter Einbezug verifizierter Daten (Bilanzen) als Grundlage der Kostenplanung und Ertragsvorschaurechnung. Beratung zu Instrumenten (sofern nicht vorhanden) im Sinne des betrieblichen Controllings.

Warum die Braut für externe Investoren schmücken?

Primär die Ertragssteigerung und das „Schaffen der organisatorischen Voraussetzungen“ stellen die Intention unsere Leistung dar. Der Grund dafür liegt in aktuellen Entwicklungen (Stand 2019) wie:
  • Nachfolger für kleinere Betriebe werden häufig nicht gefunden (fehlende Bereitschaft, hohe Risiken, unzureichende finanzielle Mittel und/oder Fachkompetenz,…)
  • "Blind Dates“ führen zu Enttäuschung oder zu höheren Risiken (Durchsickern der Verkaufsabsicht)
  • Fachkräftemangel behindert das Wachstum von expandierenden Unternehmen, daher stellt der Zukauf für solche finanzstarken Unternehmen eine interessante Alternative dar
  • Kapitalkraft (Investor) sucht Alternativen im Sinne von sicheren und rentablen Finanzanlagen
  • China macht es vor! Der Kauf von kleineren Unternehmen hat Vorteile wie flache Strukturen, spezifisches Knowhow und Innovationen, Profitabilität, Flexibilität und Schnelligkeit – sofern sie wirtschaftliches Potenzial haben
  • Insbesondere zum Verkauf anstehend Firmen mit einem attraktiven Ertrag von z.B. über 10% vor Steuern wecken Begehrlichkeiten

Daher stellt unser Ansatz in Abgrenzung zu typischen M&A Unternehmen ggf. eine interessante Alternative dar. Die Vorgehensweise und das Ziel müssen nicht zwangsläufig unter dem Thema Betriebsübernahme gesehen werden, da die Ertragssteigerung die Folge einer effektiveren und strategisch ausgerichteten Organisation sein wird.

Wir sehen uns als Unterstützer in dem Prozess der Effizienzsteigerung, zunächst unabhängig von der endgültigen Entscheidung.

Fischer Effizienzberatung
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Vorgehen (Phase 4)

„Wir können nicht Ihre Maschinen einrichten. Wir haben aber auch schon einmal den Besen in die Hand genommen, um zu zeigen, dass wir uns nicht zu schade sind die Finger schmutzig zu machen, um damit Ihre Ziele zu entwickeln!“

Am Anfang stehen viele Fragen, dann kommt Aufbruchstimmung und danach Ernüchterung. Wenn alles so einfach wäre, wären Wir arbeitslos und Sie am Maximum des möglichen Erfolgs.

Ein Unternehmen auf die Übergabe vorzubereiten ist eine komplexe und sehr anspruchsvolle Aufgabe. Dazu gehören vor allem Erfahrung, fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse sowie die Fähigkeit, komplexe Strukturen in eine Ordnung und einen zielführenden Handlungsrahmen zu bringen. Weiterhin sehr wichtig: emotionale und zeitliche Unabhängigkeit!

Bekanntlich führen viele Wege nach Rom. Der beste Weg ist der, den alle gehen wollen und der letztlich zum Ziel führt. Dazu gehören ein fester Wille, Einsatz- und Änderungsbereitschaft, Engagement, Disziplin und Durchhaltevermögen.

Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg sind daher nicht die Phasen 1-3, sondern die Phase 4. Denn erst dort werden der Unternehmenswert sowie die Grundlagen für den Fortbestand maßgeblich geschaffen und genau dort benötigen Sie unsere aktive Unterstützung, um letztlich das Machbare zu realisieren.

Warum dieser deutliche Hinweis? Gehen Sie bitte nicht davon aus, dass eine effektive Vorbereitung neben dem Tagesgeschäft möglich ist und jede Menge qualifizierter Interessenten quasi vor der Haustüre warten – auch nicht intern! Diesen Einstellung können sich nur die begehrtesten Unternehmen leisten.

Vorgehen (Phase 5 und 6)

Das Motiv, auch der Nachfolger soll erfolgreich sein, kann unterschiedliche Gründe haben. Nur in wenigen Fällen endet die Ära das Vorbesitzers mit der Einstellung „nach mir die Sintflut“. Selbst wenn der Nachfolger aus der eigenen Familie kommt oder ein langjähriger Mitarbeiter ist, er wird kein „Klon“ des Vorgängers sein und zwangsläufig nicht dessen Erfahrung haben und es letztlich auch nicht so anpacken. Insbesondere in einer Übergangsphase sind Enttäuschung und Konflikte vorprogrammiert.

In dieser Phase benötigt der Neuling neben der Erfahrung seines Vorgängers eine neutrale und vermittelnde Stelle, die ihn über folgende Stufen begleitet:

Stufe 1 = unbewusste Inkompetenz (ich weiß nicht, was ich nicht weiß/kann)

Stufe 2 = bewusste Inkompetenz (die Praxis zeigt, wo Wissenslücken bestehen)

Stufe 3 = unbewusste Kompetenz (Entwicklung von Praxiserfahrung)

Stufe 4 = bewusste Kompetenz (Erfahrung besteht nicht nur im Wissen, sondern entwickelt sich zu einer Managementkompetenz u.a. in Form von Empathie, Menschenkenntnis, Verhandlungsgeschick)


Kritisch ist die dynamische Zunahme externer Anforderungen (z.B. Zoll, Datenschutz, IT-Sicherheit). Diese bringen bereits erfahrene Unternehmensführer zur Verzweiflung. Da auch für Neulinge die Regel gilt „Unwissenheit schützt nicht vor Strafe“, werden zunehmend externe Spezialisten benötigt, um die Risiken für die Führung, die Beschäftigten und das Unternehmen so gering wir möglich zu halten.

Wir unterstützen mit unserem Netzwerk an fachlich kompetenten Experten insbesondere KMU in vielen fachlichen Fragen und bei der effektiven Umsetzung von Anforderungen. 

Beziehungsmanagement - Expertenteam

Der Vorteil unseres Expertenteams besteht darin, dass die Leistungen „punktgenau“ erbracht werden, da die das Unternehmen betreuende Person die Koordination, Information und Umsetzung unterstützt. Auf diese Weise stehen dem Unternehmen permanent Ansprechpartner zur Verfügung.

Die langjährige Arbeit mit KMU (kleineren und mittleren Unternehmen), Kennenlernen auf Seminaren und Weiterbildungsaktionen sowie persönliche Kontakte haben zu einem Kern an fachlich spezialisierten Personen und Stellen geführt. Beispielhaft dafür stehen folgende Leistungsangebote:

  • Steuerliche Beratung und Wirtschaftsprüfung
  • Spezifische Managementthemen wie Arbeitsschutz und Umweltschutz
  • Rechtsberatung und juristischer Beistand
  • Unabhängige Versicherungsleistungen (inkl. objektive und unabhängige Bewertung)
  • Individuelle Soft- und Hardwareberatung inkl. Programmierungen
  • Mediale Vertriebsunterstützung
  • Beratung bei der geplanten Zertifizierung von Managementsystemen

sowie weitere persönliche Kontakte zu:

  • Hochschulen, Kammern, Verbänden, Zertifizierungsgesellschaften