Strategie in messbare Ergebnisse verwandeln
Beratung, aktive Unterstützung, Instrumente, Hilfsmittel und Programme
Unsere Themen und Leistungen
- Beratung zu ISO Managementsystemen
- (integrierte) betriebswirtschaftliche Beratung
- Vermittlung von Wissen & Informationen
- Aktive Unterstützung & Zuarbeit
- Praxisbewährte Hilfsmittel
ISO Managementsysteme
- Qualitätsmanagement nach ISO 9001
- Umweltmanagement nach ISO 14001
- Arbeitsschutzmanagement nach ISO 45001
- Informationssicherheitsmanagement nach ISO 27001
Leistungsschwerpunkte
- Modulare Handbuchstruktur zu einem integrierten Managementsystem
- Fachbereichshandbücher im Sinne abteilungsspezifischer Information
- Praxisbewährte Systeminstrumente (WORD, EXCEL) bezogen auf normative Anforderungen
- Modulare Datenbankprogramme (ACCESS)
Texte, die nicht direkt Leistungsangebote beschreiben, dienen der Erläuterung unserer Beratungsansätze
Themen zu den Leistungsangeboten
Normenspezifisches oder Integriertes Managementsystem
Management-Service | Digitalisierte Hilfsmittel – Modulprogramme
Kollegennetzwerk – interdisziplinäre Unterstützung
Betriebswirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen
Komplexe Themen – praxisbezogene Antworten
Am Beispiel der Revision ISO 9001:2015 sind die Begriffe Kontext der Organisation und Interessierte Parteien in die High Level Structure (HLS) Managementnormen aufgenommen. Für Unternehmen haben diese schon immer eine Bedeutung und müssen beachtet werden, um Fehler zu vermeiden, Anforderungen zu erfüllen, Chancen und Risiken zu bewerten sowie gesteckte Ziele zu erreichen. Ein übergeordneter Begriff für die entsprechende Methodik und Vorgehensweise ist Strategie (hier als begrifflicher Bezug zur Normenrevision ISO 9001 2026 verwendet).
Zur Umsetzung einer wirtschaftlich orientierten Strategie sind unter anderem folgende Voraussetzungen relevant
- Qualifizierte interne und externe Ressourcen mit aktuell gefordertem Knowhow
- Beobachtungs- und Analysefähigkeiten (Controlling) u.a. mit Bezug auf Risiken und Chancen
- Ziele und Kennzahlen (besser integriertes Zielentwicklungssystem)
Für Wirtschaftsunternehmen ist die Sicherstellung des effektiven Ressourceneinsatzes (Support-Ziele) wichtig, um die wirtschaftlichen Ziele (Primärziele) zu entwickeln und zu erreichen. Ziele formulieren sich nicht von selbst, sie sind das Resultat von Beobachtung in Verbindung mit Analysen, Erfahrung und Intuition. Dieses trifft auf das eigene Unternehmen zu, allerdings im Sinne von Erwartungen auch an Kunden und Lieferanten. Im Rahmen einer Strategiekonzeption ist die Frage „wie zufrieden sind wir mit unseren Kunden“ zunehmend wichtig. Mit Zufriedenheit ist hier keine emotionale Bewertung, sondern eine Bewertung unter sachlichen und wirtschaftlichen Aspekten gemein. Die Praxis zeigt leider oft genug, das „gesunde“ Unternehmen durch den Sog der Insolvenz eines größeren Hauptkunden in existenzielle Not geraten sind. Weitere Gründe mit dieser Folge sind globale Krisen, Standortverlagerungen, Wegfall von Absatz- oder Beschaffungsmärkten, fehlende Innovationen.
Ziele entwickeln sich nicht von selbst, dafür sind Ressourcen notwendig. Im Wesentlichen:
- Kunden bzw. Marktentwicklungen verbunden mit der Kenntnis von Anforderungen und Rahmenbedingungen – also Chancen und Risiken
- Wettbewerbsfähige Leistungsangebot, interne Innovationskraft
- Qualifizierte und kompetente interne und externe Leistungserbringer
- Effiziente Prozesse, Strukturen und Organisation
- Hohe Transparenz zu den Finanzen (Einnahmen-/Ausgabensteuerung)
Der beherrschte Mix aus diesen Ressourcen ist die Unternehmung, das erreichte nachhaltige Ziel der wirtschaftliche Erfolg.
In der Praxis ist nicht alles optimal und kann es auch nicht sein. Wenn folgende Voraussetzungen gegeben sind, kommen wir ins Spiel:
- Es besteht die Notwendigkeit, etwas im Sinne der Verbesserung zu tun und Beschäftigte/intern Verantwortliche in den Prozessen zu unterstützen
- Die Verantwortlichen benötigen dabei externe Unterstützung – besser spezifisches externes Wissen
- Externe Unterstützung soll nicht nur erklären wie etwas geht, sondern sich aktiv einbringen, dass es geht.
Wir verknüpfen normative Anforderungen (übersetzt in unternehmensspezifische Anforderungen) mit Effizienzthemen in der Form, dass die damit verbundenen Ziele in die dokumentierte Organisation integriert, in Prozessen realisiert und durch geeignete Instrumente bewertet und gesteuert werden. Knowhow-Transfer ist dabei eine wichtige Voraussetzung für das Erreichen der abgestimmten Ziele.
Hinweis: speziell die ISO 9001 kann als Umsetzungssystem für eine aktiv gelebte Betriebswirtschaft genutzt werden.
Stichwort dazu Verschwendungsvermeidung
Im Sinne von:
- Intern Gründe für Kundenunzufriedenheit, die zu Reklamationen/Kundenverlust führt, ist Ressourcenverschwendung
- Personal ohne Entwicklungsperspektive oder dauerhafter Überbelastung kann zu Ausfall/Personalabgang führen
- Zeit-, Material- und Energieverluste sind Ressourceneinsatz ohne einen Beitrag zur Wertschöpfung (Stichwort Materialflusskostenrechnung)
- Ignorierte oder nicht optimal genutzte Potenziale sind Chancenverlust (Stichwort Strategie)
- Ignorierte, unbekannte oder nicht ausreichend beachtete externe Einflüsse (im Sinne von Anforderungen) sind Risiken, die zu Verlusten führen können (Stichwort Kontext)
Nicht alles funktioniert vom ersten Tag an oder ist mit einer einmaligen Aktion realisiert. Oft ist der Ansatz richtig, der Aufwand gerechtfertigt und dann scheitert es an menschlichen Gründen wie Ungeduld, fehlendes Vertrauen oder Intransparenz. Aus diesem Grund bieten wir insbesondere bei Themen mit wirtschaftlichen Zielen eine kontinuierliche Unterstützung an.
An dieser Stelle der Hinweis, dass in der Praxis neben Human Resources, MI (= menschliche Intelligenz) oft auch das Thema Datenanalyse keine oder nur eine oberflächliche Rolle spielt. In diesen Themen steckt jedoch viel Potenzial, welches mit unserer Unterstützung entwickelt werden kann.
Zu den Themen Optimierung und Nachhaltigkeit motivierend ausgedrückt: jeder Beschäftigte sollte/kann/ist ein Qualitätsbeauftragter, ein Sicherheitsbeauftragter, ein Umweltbeauftragter ein Controller, ein Garant für die Einhaltung von Anforderungen (Vermeidung von Risiken) und ein Akteur bei der Nutzung von Chancen sein = ein Assistent des Unternehmers!
Verstehen Sie es als Plädoyer für das, was Menschen ausmacht und als Beitrag, den aktuellen Focus auf KI etwas zu relativieren.
Komplexe Themen – vernetzte Antworten
In den seltensten Fällen sind Fragen, Probleme oder Anforderungen mit einer einfachen Lösung oder Antworten zu behandeln. Alles hat Konsequenzen, interdisziplinäre Auswirkungen und oft ist es kompliziert. Daher macht die einfache „Hüftschusslösung“ – „warum machen Sie es nicht so und so“ – keinen Sinn bezogen auf Wirksamkeit und Nachhaltigkeit.
Der österreichische Psychiater Viktor Emil Fankl sagt in seinem Buch „Der leidende Mensch“: „Der Mensch von heute weiß viel – mehr denn je -, und er ist auch für vieles verantwortlich – für mehr denn je; aber worum er weniger denn je weiß, ist dieses sein Verantwortlichsein.“ (Zitiert aus dem Buch Sicherheitsverantwortung von Thomas Wilrich).
Neben Politik und Gesellschaft steigern zunehmend Konzerne den Druck auf nachgeordnete Unternehmen. Über ihre Lieferkette – besser Liefernetzwerk – können Großunternehmen Markt- und Rechtsanforderungen nur einhalten, wenn sie diese Forderungen über die gesamte Struktur nachweislich erfüllen. In der Konsequenz bedeutet dieses, dass neben der ISO 9001 zunehmend weitere Harmonized Structure Normen auch von Kleinstunternehmen als Voraussetzung einer langfristigen Zusammenarbeit gefordert werden. Als aktuelles Beispiel dient die Revision der ISO 9001:2026 in den Stichworten Klimawandel, Qualitätskultur im Sinne von Integrität und ethischen Verhalten, strategische Ausrichtung (bezogen auf die Qualitätskultur) und die normative Trennung des Risiko-Chancen-Managements (also ein Querverweis zu Arbeitsschutz, Umweltmanagement, Informations-sicherheit, Energieeffizienz).
Eine Organisation, die solche Anforderungen erfüllen muss (vieles stammt aus Rechtsvorschriften = gilt auch für nicht zertifizierte Unternehmen) steht vor einer permanenten Herausforderung. Die Nichtbeachtung von Anforderungen, sofern sie aufgedeckt werden, hat immer Konsequenzen.
In der Praxis seit langem integriert ist der Einsatz des Steuerberaters, der u.a. vor Verstößen zum Steuerrecht schützt. Zukünftig wird der ständige – und oft alleinige – Einsatz einer externen Kompetenzstelle (Experte) nicht mehr ausreichen. Es werden weitere Experten notwendig, die zum jeweiligen Fachgebiet einen vergleichbaren Mehrwert liefern. Jeder externe Unterstützer muss das Unternehmen kennen und bringt seine Themen in die Organisation, die Prozesse und die Ziele ein.
Bei einem solchen Schritt entsteht wieder eine Belastung in Form von Finanz- und Personaleinsatz. Diesen wollen wir mindern, indem wir als Gruppe von fachspezifischen Unterstützern interdisziplinär zusammenarbeiten. Es gibt einen Ansprechpartner, der bei Bedarf punktgenau eine Kollegin oder Kollegen in das jeweilige Fachthema integriert.
Vereinfacht ausgedrückt ist mit der Umsetzung der normativen Anforderungen der ISO 9001 die Grundvoraussetzung für die Integration aller weiteren Harmonized Structure Normen geschaffen – wenn dieses bei der Konzeption/Anpassung von Organisation (Verantwortlichkeit, Aufgaben, Befugnisse, Kompetenzen), Zielsystemen, Dokumentationen etc. berücksichtigt wird.
Komplexe Themen – modulare Strukturen
Wo gehört was hin?
Diese und weitere Fragen werden effektiver durch eine vorbereitete Organisation beantwortet. Stichwort Integriertes Managementsystem. Wir starten gedanklich bei der Erstzertifizierung nach ISO 9001, genauer bei der Vorbereitung der Organisation auf normative Anforderungen in Form eines Pflichtenhefts.
Im Ergebnis muss das Managementsystem (u.a.)
- flexibel sein, d.h. insbesondere Änderungen und Ergänzungen im Idealfall ohne aufwendiges Projekt umsetzen
- ausbaufähig sein, d.h. neue Themen schnell und effektiv in vorhandene Strukturen und Systeme integrieren
- Ziele aktiv entwickeln, also die Zielkenntnis in den Prozessen sicherstellen und im Idealfall die Zielentwicklung via Prozessdaten nachweislich darstellen (und steuern).
Zusammengefasst muss jedes spezifische normative Thema (Spezialistenwissen) generalistisch (Prozesswissen) in die Aufgabenebene integrierbar sein.
Geschätzt 80% der Normenforderungen aus mehreren High Level Structure (besser Harmonized Structure Normen) lassen sich auf diese Weise mit einheitlichen/generalistischen Lösungen erfüllen. Bei den verbleibenden spezifischen 20% steht die Integration einer thematischen Norm nicht isoliert, sondern liefert Ergebnisse zu normativen Anforderungen aller anderen Normen. Bestes Beispiel die Ergänzung zum Thema Klimaschutz in 2024, die selbst in der ISO 27001 (Informationssicherheitsmanagement) gefordert ist. Ergebnisse aus dem Umweltmanagement beantwortet diese Anforderung für alle weiterer Normen.
Wir unterstützen Sie mit Lösungen, die speziell für diesen Ansatz entwickelt sind. Wir ist ein Kollegennetzwerk zu Qualität, Umwelt, Arbeits- und Gesundheitsschutz, IT und Recht.
Ralf Rainer Fischer
- Dipl.-Ing. Maschinenbau (FH Koblenz)
- Dip.- Wirtschaftsingenieur (FH Mainz)
- IRCA-registrierter Lead Auditor (LA/98/DE/724)
- 2006 – 2016 autorisierter Berater im Programm des BMWI zur Steigerung der Materialeffizienz
- Mehrjähriger Dozent bei der IHK-Koblenz im Kurs Industriemeister Metall
Ich verfüge über langjährige Führungserfahrung in Industrieunternehmen und bin seit April 1997 freiberuflich tätig. Im Rahmen meiner Arbeit habe ich zahlreiche Projekte in unterschiedlichen Branchen begleitet, darunter auch Einsätze bei großen Konzernen, wobei mein Fokus insbesondere auf kleinen und mittleren Unternehmen liegt. Ein zentraler Bestandteil meiner Tätigkeit ist der Aufbau sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung von Managementsystemen.
Darüber hinaus übernehme ich die Projektleitung bei Optimierungsprojekten und unterstütze Unternehmen bei der effizienten Gestaltung ihrer Prozesse. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Schulung industrietypischer Methoden, wie beispielsweise FMEA und Fehlermanagement, um nachhaltige Verbesserungen zu gewährleisten.
Ergänzend dazu entwickle und implementiere ich betriebswirtschaftliche Methoden und erstelle praxisbewährte Hilfsmittel, insbesondere normative Handbücher. Zudem konzipiere und programmiere maßgeschneiderte Datenbanklösungen auf Basis von Microsoft Access, die zur strukturierten und effizienten Unternehmenssteuerung beitragen.
FISCHER Effizienzberatung
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Hinweise
Zur besseren Lesbarkeit verzichten wir in einigen Texten auf eine geschlechterspezifische Formulierung. Entsprechende Bezeichnungen gelten für alle Geschlechter. Quellangabe: alle Grafiken dieser Homepage stammen von der FISCHER Effizienzberatung ©. Texte, die nicht direkt Leistungsangebote beschreiben, dienen der Erläuterung unserer Beratungsansätze






